
Ein Flug nach Israel – geplant seit Monaten – wird plötzlich zur Reise mitten in eine eskalierende Krise. Raketen fallen, Flüge werden gestrichen, Hotels schließen – und doch steht der Koffer gepackt bereit. Zwischen Warnungen der Vernunft und einer leisen inneren Stimme wächst die Entscheidung. Ist es verantwortungslos, jetzt aufzubrechen – oder gerade jetzt notwendig?Eine Geschichte über Zweifel, den Aufbruch ins Ungewisse – und einen Auftrag.
Seit dem 7. Oktober 2023 ist ein jährlicher Einsatz in Israel zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Es sind immer unglaublich intensive Tage. Aber auch wenn wir nur zwei „irrelevante Einzelpersonen“ sind, bekommen wir dennoch das Feedback, dass das, was wir tun, Herzen berührt, tröstet und eine echte Hilfe ist.
Auch für 2026 haben wir diese Reise schon lange vorausgeplant, Flüge und Hotel sind gebucht und bei unserem Israel-Event zum Internationalen Holocaust-Gedenktag im Januar kündige ich an, was in diesem Jahr auf der Agenda steht. Wir sollen planmäßig einen Tag vor dem Yom Hashoa ankommen, dem Tag, an dem Israel der 6 Millionen ermordeten Juden gedenkt und sind in Yad Vashem zu der offiziellen Staatsfeier mit Ministerpräsident Netanjahu eingeladen. Ich erhalte sogar die Genehmigung zu fotografieren und darüber zu berichten. Diese Einladung ist eine große Ehre für uns und ich hoffe, möglichst viele Impulse authentisch überbringen zu können.
