top of page

Flug ins Ungewisse

Hat Gott das Meer für uns geteilt?

von Brigitte Chaya Nussbächer

Flug nach Israel

Ein Flug nach Israel – geplant seit Monaten – wird plötzlich zur Reise mitten in eine eskalierende Krise. Raketen fallen, Flüge werden gestrichen, Hotels schließen – und doch steht der Koffer gepackt bereit. Zwischen Warnungen der Vernunft und einer leisen inneren Stimme wächst die Entscheidung. Ist es verantwortungslos, jetzt aufzubrechen – oder gerade jetzt notwendig?

Eine Geschichte über Zweifel, den Aufbruch ins Ungewisse – und einen Auftrag.

Seit dem 7. Oktober 2023 ist ein jährlicher Einsatz in Israel zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Es sind immer unglaublich intensive Tage. Aber auch wenn wir nur zwei „irrelevante Einzelpersonen“ sind, bekommen wir dennoch das Feedback, dass das, was wir tun, Herzen berührt, tröstet und eine echte Hilfe ist.


Auch für 2026 haben wir diese Reise schon lange vorausgeplant, Flüge und Hotel sind gebucht und bei unserem Israel-Event zum Internationalen Holocaust-Gedenktag im Januar kündige ich an, was in diesem Jahr auf der Agenda steht. Wir sollen planmäßig einen Tag vor dem Yom Hashoa ankommen, dem Tag, an dem Israel der 6 Millionen ermordeten Juden gedenkt und sind in Yad Vashem zu der offiziellen Staatsfeier mit Ministerpräsident Netanjahu eingeladen. Ich erhalte sogar die Genehmigung zu fotografieren und darüber zu berichten. Diese Einladung ist eine große Ehre für uns und ich hoffe, möglichst viele Impulse authentisch überbringen zu können.

Ben Gurion Airport

Yom HaShoa in Israel. Foto privat

An dem Internationalen Holocaustgedenktag haben unsere Gäste viele Gruß- und Solidaritätskarten geschrieben, die wir mit im Gepäck haben, um sie am Yom HaShoa in Israel zu übergeben. Und in den Wochen danach, haben viele Israel-Freunde dazu beigetragen, dass die Hilfe größer wird.
Und dann kommt der Morgen des 28. Februar. Israel und die Vereinigten Staaten starten einen Präventivschlag auf den Iran. Und schon wenige Stunden später schlagen iranische Raketen in Israel ein und werden auch andere Golfstaaten, wie Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate vom Iran angegriffen.


Am Anfang spricht Trump von einem Einsatz, der 4-5 Wochen dauern soll. Wir hoffen, dass es so sein wird. Doch je länger der Konflikt andauert, umso klarer wird, dass der Iran es schafft, trotz der wenigen Raketen, die er einsetzt, die Menschen in Israel wieder und wieder in die Bunker zu schicken, Schaden anzurichten, zu verletzen und zu töten. Außerdem hat er mit der Straße von Hormus einen strategischen Vorteil, den er gegen die ganze Welt ausspielt. Das öffentliche Leben in Israel gerät ins Stocken, der Flugverkehr wird extrem eingeschränkt. Schon lange haben die europäischen Fluglinien ihre Flüge in das kleine Land eingestellt, aber jetzt fliegt auch El Al nur noch wenige zentrale Drehkreuze an. Zürich, von wo aus wir abfliegen, ist nicht darunter.


Wir sitzen wie auf Nadeln während ein Tag nach dem anderen verstreicht und Reisen abgesagt werden. Freunde fragen uns, ob wir noch fliegen wollen und können. Die erste Frage ist leicht zu beantworten, die zweite nicht. Eigentlich hatten wir vor, Anfang März unsere Freunde, Bekannten und die Organisationen zu kontaktieren, die wir in Israel besuchen werden, um konkrete Termine auszumachen, aber das ist in der Situation völlig surreal. In Israel herrscht wegen dem Dauerbeschuss Ausnahmezustand, der Schulbetrieb und Versammlungen sind eingeschränkt, es gelten zeitweise Restriktionen für den Besuch der Heiligen Stätten; alle Pläne sind zu Makulatur geworden. Die Drohungen sowohl aus den USA als auch aus dem Iran steigern sich mit jedem Tag.


Als unsere Flüge bis Ostersonntag, 5. April, nicht abgesagt werden, schreibe ich schließlich unseren Freunden in Israel, dass wir weiterhin kommen wollen und dass wir kurzfristig wegen Terminen auf sie zukommen werden. Dann fange ich an zu packen.


In diesem Jahr fallen Ostern und Pessach zusammen. Um uns herum werden beide Feste gefeiert. Aber für uns stehen in diesem Jahr nicht die Ereignisse der Vergangenheit im Vordergrund. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass wir um unseren ganz eigenen „Auszug“ ins „Verheißene Land“ kämpfen. Ähnlich wie einst vor Pessach verschlechtert sich die Situation im Nahen Osten mit jedem Tag und unsere Reise wird immer unwahrscheinlicher. Trotzdem möchte ich nicht aufgeben. Mein vorbereiteter Koffer soll auch ein Zeichen an Gott sein, dass wir bereit sind zu gehen – auch in dieser Zeit, auch in Gefahr. Dass wir auch und gerade in schweren Zeiten da sein wollen, um zu helfen, wo wir können und um eine authentische Stimme für Israel zu sein.


Keine zwei Stunden später flattert eine E-Mail von El Al in unser Postfach. Alle Flüge bis zum 18. April sind abgesagt – auch unserer, denn am Dienstag, den 7. April läuft Trumps Ultimatum aus und eine weitere Eskalation scheint unmittelbar bevor zu stehen. Auf einmal steht vor uns eine unüberwindbare Wand. Ähnlich müssen sich die Israeliten gefühlt haben, als sie vor dem Roten Meer standen. Wir haben noch den Vorteil, dass hinter uns keine ägyptische Armee herjagt.


Aber das Gefühl der Ausweglosigkeit macht sich auch bei uns breit. Alles vorbei? Aufgrund unserer beruflichen Situation, von Projekten und Deadlines können wir nicht einfach später fliegen. Wenn dieses Zeitfenster vorbei ist, werden wir vermutlich in diesem Jahr nicht mehr nach Israel kommen.


Es ist der Abend von Ostersonntag und auf einmal kommt ein Gedanke: wie hoffnungslos sah die Situation am Karfreitag aus – und doch hat sich bereits drei Tage gezeigt, dass alles nicht so war, wie es zunächst schien. Nicht Tod und Niederlage, sondern Auferstehung und Leben waren das Fazit von Ostern. Wie wäre es, keine vorschnellen Schlussfolgerungen zu ziehen und erst einmal drei Tage abzuwarten?


Damals am Roten Meer mussten die Israeliten ins Meer gehen und erst danach teilte es sich. Erwartet Gott von uns, dass wir im Vertrauen auf ihn einfach losgehen? Nun, ich habe meinen Koffer gepackt – mehr kann ich im Augenblick nicht tun – und ich lasse ihn auch so stehen.

Am Montag bestätigt El Al die Rückzahlung unserer Flüge – und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, als alle ein Inferno erwarten … wird eine 14-tägige Waffenruhe geschlossen, die dazu genutzt werden soll, um Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zu ermöglichen. Zwar liegen die Positionen der beiden Parteien so weit auseinander, dass eine Einigung unmöglich erscheint, aber trotzdem schweigen am 8. April die Waffen erstmalig seit über 40 Tagen.


Kann man dieser „Ruhe“ trauen? Werden die Kämpfe nicht schon in wenigen Stunden wieder aufgenommen? Der Iran erklärt deutlich, dass er nicht bereit ist auf seine Forderungen zu verzichten und die sind maßlos. Und erstaunlicherweise hat sich Präsident Trump darauf eingelassen, die Verhandlungen auf Basis des Iranischen 10 Punkte Plans zu beginnen, der unter anderem folgende Inhalte umfasst:


•    Die dauerhafte Einstellung der Angriffe durch die USA und Israel auf den Iran sowie Abzug aller US-Truppen aus dem Nahen Osten.
•    Die vollständige Aufhebung aller wirtschaftlichen Sanktionen gegen den Iran; die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte im Ausland und die Zahlung von Reparationen für Kriegsschäden, die durch die USA und Israel entstanden seien. 
•    Außerdem will der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten; Schiffe dürfen nur mit Genehmigung durch die Revolutionsgarden passieren und müssen Transitgebühren entrichten.
•    Und besonders kritisch: die USA und die internationale Gemeinschaft sollen das Recht des Iran auf Urananreicherung offiziell anerkennen.
Sind die Amerikaner tatsächlich bereit auf diese Forderungen einzugehen, die den amerikanischen und israelischen Interessen diametral entgegengesetzt sind? In Israel hält man den Atem an.


Und El Al schickt um Mitternacht (drei Tage nach der Stornierung unserer Flüge!) eine E-Mail mit dem Titel „Back to the skies – together!“ Zurück in den Himmel – zusammen! Und kündigt an, den Flugbetrieb Schritt für Schritt wieder aufzunehmen. Ab Dienstag, den 14. April soll von Zürich jeweils ein Flug pro Tag starten. 


Aber heißt, dass man jetzt hinfliegen kann auch, dass man wieder zurückkommen kann? Die geplante Waffenruhe (wenn sie überhaupt so lange hält), wird vor unserem Rückflug zu Ende gehen?

Und macht es überhaupt Sinn, jetzt nach Israel zu fliegen, wo man Gefahr läuft, wegen Raketenangriffen im Bunker festzusitzen? 
Sind wir eigentlich größenwahnsinnig geworden, dass wir uns einbilden, wir müssten jetzt dort sein? 


Die Stimme der Vernunft in uns ist laut und hat viele gute Argumente.


Aber da ist noch eine andere, leise Stimme, die fragt: 
Hast du nicht versprochen, nie wieder untätig zuzusehen, wenn Gottes Volk in Not ist? 
Wolltest du nicht trösten und unterstützen? 
Wann, wenn nicht jetzt? 
Wolltest du nicht beweisen, dass es Menschen gibt, die sie lieben? Wie glaubwürdig bist du, wenn das nur für gute Zeiten gilt? 
Wolltest du nicht eine Stimme für dies Volk sein? Glaubst du wirklich, dass das aus dem sicheren Wohnzimmer in der Ferne gelingt? Wie willst du schildern, was sie durchmachen und wie sie damit umgehen, wenn du keine Ahnung davon hast. 
Wie willst du Empathie entwickeln oder gar zeigen, wenn du nicht weißt, wie sich das anfühlt. 
Was hast du erst bei deinem letzten Vortrag gesagt: das Worte nicht reichen. Stehst du jetzt dazu oder machst du einen Rückzieher?


Und die Stimme der Vernunft ruft: als toter Mensch kannst du gar nichts mehr tun. Du hast auch noch andere Verpflichtungen, was ist mit deinem Job, den Menschen, die sich auf dich verlassen? Du sollst dich nicht wissentlich in Gefahr begeben und Gott versuchen.


Doch die Worte der leisen Stimme hallen in uns nach. Wir sind innerlich zerrissen wie nie zuvor. Und in dieser Verfassung stoßen wir auf die Losung des Tages: Gottes Zusage zu Jakob: „Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land (1 Mose 28,15 /Lut17). Ein Vers, der irgendwann „gelost“ wurde. Eine Aussage, Zusage der Bibel für einen Menschen der Jahrtausende vor uns gelebt hat. Oder vielleicht doch auch für uns? Wir reservieren Flüge für Dienstag, den 14. (Yom Hashoa).


Dann kommt der nächste Rückschlag. Als wir auch unser Hotel buchen wollen, gibt es keine verfügbaren Zimmer. Ich rufe die Managerin an, deren Telefonnummer ich aus den vergangenen Jahren habe und erfahre, dass das Hotel wegen des Krieges geschlossen wurde und vorerst nicht mehr öffnet. Dieses Haus und seine Mitarbeiter sind uns in den Jahren sehr ans Herz gewachsen. 

Wir kennen alles, inklusive der Bunker, in die wir uns beim ersten iranischen Angriff, am 14. April 2024, retten mussten. Die Dachterrasse, auf der wir Smadar und Shlomo trafen, das Restaurant in dem wir mit Corinne, Rony und Ofer gegessen haben. Es war unser „Hauptquartier“. Soll das bedeuten, dass wir doch nicht fliegen sollen?


Zuerst suchen wir, ob wir überhaupt ein Hotel finden, dass nahe an der Altstadt liegt und einen eigenen Bunker hat (so dass man nicht zu einem öffentlichen laufen muss – am besten noch mitten in der Nacht). Das ist für mich ein Muss. Und tatsächlich werden wir fündig. Sollen wir buchen? Unsere Flüge können wir dank des El Al Protect Spezial Programms bis 24 Stunden vor Abflug stornieren – das Hotel nicht. 


Wir bitten um eine zweite Bestätigung – durch die Reaktion der Menschen, die wir besuchen wollen. Wenn sie eher gleichgültig ausfällt, werden wir nicht gebraucht und sollten vielleicht doch lieber verschieben? Es ist Samstag, Schabbat. Ich schreibe ihnen trotzdem, schlage Termine vor und bitte sie mir bis spätestens Sonntagabend eine Rückmeldung zu geben. Die ersten bekomme ich wenige Minuten später. Und erlebe staunend, dass alle zügig antworten und sich unser Terminkalender innerhalb von 24 Stunden füllt. Die Partner, die uns am wichtigsten sind, treffen wir gleich in den ersten Tagen. Und alle betonen, wie beeindruckt sie sind und wie viel unser Kommen ihnen bedeutet. Entsprechend buchen wir auch das Hotel.


Trotzdem ist da immer noch die Stimme, die sagt: und wenn Du nicht mehr zurückkommst? Als wir vor zwei Jahren nach Israel flogen und hypothetisch der iranische Angriff drohte, haben wir unser Testament und unsere Abschiedsrede angepasst. Inzwischen ist viel geschehen und neue Prioritäten sind entstanden. Es ist mir wichtig, dies festzuhalten, sowohl dadurch wie ich meine Ersparnisse im Todesfall verteile, als auch durch die letzten Worte, die über mich gesagt werden.


Und so aktualisieren wir am Sonntag unser gemeinsames Testament für den Fall eines simultanen Todes noch einmal und informieren auch Haralds Schwester und meine Cousine über die Änderungen. Ebenfalls Sonntag werden die Gespräche zwischen den USA und Iran als gescheitert erklärt, J.D. Vance, der die Verhandlungen auf amerikanischer Seite führte, verlässt Islamabad. Aber wir brechen trotzdem auf und fahren nach Zürich, ohne zu wissen, ob die Lage in den nächsten Stunden wieder eskalieren wird und ob wir überhaupt nach Israel kommen werden. Wir nehmen für alle Fälle unsere Arbeitslaptops mit, um zur Not auch aus dem Bunker arbeiten zu können.


Die nächsten Stunden werden zur Zerreißprobe für uns. Gerade deshalb wollen wir den Abend besonders genießen, gehen in mein Lieblingsrestaurant essen und ich stelle ein Bild auf den Status mit dem Text:

TAOs Restaurant

Heute Abend in Zürich, morgen Abend in ??? Foto privat.

Viele, die wussten, dass wir nach Israel wollten, melden sich und wünschen eine sichere Reise und eine gute Zeit. Dabei habe ich die Fragezeichen durchaus ernst gemeint. Wir haben keine Ahnung, ob wir wirklich in Israel landen werden oder ob die Flüge wieder gestrichen werden, oder ob …


Und noch etwas anderes geschieht an diesem letzten Abend vor dem Abflug. Wir wissen schon seit ein paar Monaten, dass die Wohnung, in der wir 17 Jahre glücklich waren, verkauft werden soll. Wir haben bereits nach Alternativen gesucht, aber bislang keine gefunden. Jetzt erfahren wir von unserem Vermieter, dass sich ein Käufer gefunden hat, der darauf dringt, dass wir so schnell wie möglich ausziehen. Wir mögen das doch bitte sofort schriftlich bestätigen. In dem Augenblick als ich das erfahre, denke ich, ich kann nicht mehr. Alles kommt zusammen: 
das extrem schwere vergangene Jahr, meine Migräne, die sich dadurch massiv verschlechtert hat, die Situation in Haralds Firma, die unter dem Rückgang der Printprodukte in ihrer Marktnische leidet und jetzt noch eine IT-Umstellung zu meistern hat, die sie existentiell herausfordert. Dadurch steht auch Haralds berufliche Zukunft unter einem Fragezeichen. 


Die besondere Anspannung der letzten Wochen, die Erschöpfung, der Schmerz wegen dem Verlust unseres Heimes, die totale Ungewissheit was die Zukunft anbelangt, sowohl was die nächsten Tage anbelangt als auch ganz generell, wo und wie unser Leben weiter gehen soll. 
Es ist eine Nacht ohne eine Minute Schlaf und es fühlt sich an wie (m)eine totale Bankrotterklärung. Ich sehe keine Auswege mehr, ich sehe nur noch schwarz. So allein wie in dieser Nacht war ich selten. 
In diesem Zustand soll ich nach Israel fliegen?


Und doch ist es genau dies Ziel, den betroffenen Menschen dort Gutes zu tun, das Einzige, was mir in meinem Leben noch sinn- und wertvoll erscheint. Ja, wir fliegen nach Israel und werden versuchen so viel Liebe, Trost und Hilfe wie möglich zu spenden – ganz unabhängig davon, wie es uns selbst geht.


Jakob, dessen Zusage wir ein paar Tage zuvor gelesen hatten, befand sich einst in einer ähnlichen Situation. Er wollte zurück in sein Heimatland, fürchtete sich aber vor seinem Bruder Esau, den er einst um den Erstlingssegen gebracht hatte. Auch er hatte Angst, auch er versuchte vorausschauende Maßnahmen für alle Fälle zu treffen. Und auch er erlebte eine Nacht, die ihn bis über seine Grenzen hinaus forderte und ihn für sein Leben zeichnete. Doch auch in seiner schlimmsten Stunde gab er nicht auf und forderte: „ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.“ Und tatsächlich erhielt er einen großen Segen, wurde zum Stammvater Israels und bekam auch einen neuen Namen. Nicht, dass sein Leben nachher leicht gewesen wäre. Aber dieser Segen blieb ihm dennoch.


Auch ich möchte Gott so lange festhalten, bis er aus und auf den zerbrochenen Teilen unseres Lebens, Segen entstehen lässt. Werde ich es schaffen?

Zürich Airport

Flughafen Zürich vor unserem Abflug. Foto privat.

Ein paar Stunden später sitzen wir im Flieger von El Al. Wir starten mit über einer Stunde Verspätung und mit Polizeieskorte bis zur Startbahn, aber wir starten. Und man hört es der Stimme der Stewardess an, wie bewegt sie ist, als sie erklärt, wie sehr sie sich freuen und wie stolz sie darauf sind, wieder Gäste zu befördern.


Hat Gott das Meer für uns geteilt? Verbirgt sich hinter all dem, was wir erleben, noch ein ganz anderes Ziel, das wir erst erkennen und erreichen sollen? Wird diese Reise zu einem, im wahrsten Sinne des Wortes, fatalen Fehler? Oder wird sie zum Beginn eines neuen Lebenskapitels? Wir wissen es nicht. Wir können nur darauf vertrauen, dass, was auch immer geschieht, es am Ende zum Besten dient.

Wenn Sie über neue Artikel oder Veranstaltungen von ARC to Israel informiert werden möchten, geben Sie uns bitte eine kurze Rückmeldung via Kontaktformular. Wir würden uns freuen mit Ihnen verbunden zu bleiben.

Erstveröffentlichung: 14. April 2026 (Abfreisetag Israel Reise 2026)

Copyright ©  Brigitte Chaya Nussbächer; Abdruck nur nach vorheriger Genehmigung

Zimmer

Bereit aufzubrechen. Foto privat

bottom of page