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ISRAEL – Die Erfüllung einer Hoffnung

Teil 2: Lebensfreude im Schatten der Kriege

von Brigitte B. Nussbächer

Israel hat überlebt. Den Holocaust und den Unabhängigkeitskrieg. Ein Wunder und eine erfüllte Verheißung aus der Bibel: „Der Herr hat sein Volk in alle Winde zerstreut. Aber nun sammelt er es wieder.“ (Jeremia 31:10).

Mehr über die Geburtsstunde des israelischen Staates in Teil 1:

Israel zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Doch ist Israels Frieden nun gesichert? Gibt die Welt diesem Volk nach all dem Leid die Chance,

sich zu entwickeln? Und wie nutzt der junge Staat seine Möglichkeiten?

Von Triumpfen, Lebensfreude und Errungenschaften trotz Angriffen und Bedrohungen.

Bis zu jenem Ereignis, das wieder alles in Frage stellt. Bis heute.

Davidstern grün
Israelischer Soldat

Eine kurze Zeit der Ruhe!

Knapp 20 Jahre hat das junge Israel einen brüchigen Frieden. Jahre harter Arbeit, Jahre des Wachstums. Und wieder Jahre der Hoffnung.

Bis 1958 steigt die Bevölkerung Israels, insbesondere durch die Einwanderung, von rund 850.000 Juden auf 2 Millionen. Die neuen Bürger werden in den verlassenen, arabischen Dörfern, in ehemaligen britischen Kasernen oder Zeltlagern untergebracht. In großer Eile werden pragmatische Bauten aus dem Boden gestampft. Konsumgüter wie Lebensmittel, Treibstoffe, Möbel und Bekleidung müssen rationalisiert werden.

Belastend für die wirtschaftliche Situation, kommt der Boykott Israels durch die Arabische Liga hinzu, in den auch Drittstaaten miteinbezogen werden.

Aber es sind auch Jahre in denen Schritt für Schritt immer mehr Siedlungen entstehen und immer mehr Land angebaut wird. Jahre, in denen die inneren Wunden langsam zu heilen beginnen und die Freude am Leben zunimmt.

Der Sechs Tage Krieg

Aufbauarbeit in Israel

Syriens Präsident Nureddin al-Atassi erklärt schon 1966: „Wir wollen einen totalen Krieg ohne Einschränkungen, einen Krieg, der die zionistische Basis zerstören wird“. Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser, schließt sich dem an: „Unser grundlegendes Ziel ist die Vernichtung Israels. Das arabische Volk will kämpfen“.

Am Ende des Krieges kontrolliert Israel die Sinai-Halbinsel, den Gazastreifen und das Westjordanland, die historische Altstadt von Jerusalem sowie die Golanhöhen. Durch die eroberten Gebiete erhält das Land strategisch wichtige Pufferzonen, die mehr Sicherheit bieten.


Die Araber sind fassungslos. Sie haben den Propagandalügen des ägyptischen Radios geglaubt, die während dieser Tage von eigenen Siegen sprachen. Und sie sinnen auf Revanche. Im August 1967, zwei Monate nach der Unterzeichnung des Waffenstillstandes findet eine Gipfelkonferenz aller arabischen Staaten statt. In der Khartum-Resolution legen sie fest: „Kein Frieden mit Israel, keine Verhandlungen mit Israel, keine Anerkennung Israels .“


Für die Israelis ist der unerwartet schnelle Sieg wie ein Wunder, ein Gottesgeschenk (siehe Film: Gegen jede Wahrscheinlichkeit). Und ein Meilenstein, ein Wendepunkt in Israels Geschichte. Jerusalem wird die ewige und ungeteilte Hauptstadt Israels. Juden, die im Unabhängigkeitskrieg aus Judäa und Samaria vertrieben wurden, kehren zurück und beginnen die damals zerstörten Siedlungen, wie beispielsweise Gush Etzion, wiederherzustellen. Die israelische Wirtschaft blüht auf.

Die bittere Folge dieses überwältigenden Erfolges ist, dass seit damals Israel vorgeworfen wird, das für den Palästinensischen Staat vorgesehene Territorium illegal zu besetzen. Und das, obwohl Israel dieses von Ägypten und Jordanien erkämpft hat, die beide keinerlei rechtlichen Anspruch darauf hatten.

Und obwohl es auch 1967 – wie zuvor – keine palästinensisch-arabische Vertretung gibt, die bereit wäre, das Land friedlich mit Israel zu teilen. Alle Versuche, die es seither bezüglich Teilung gab, scheitern an dieser Haltung. Bis heute ist die Forderung: „from the river to the sea“, was eindeutig bedeutet, den israelischen Staat durch einen palästinensischen zu ersetzen – und keine zwei Staaten Lösung!

Free Palestine

Der Jom Kippur Krieg

Die Lage ist verzweifelt. Israel hat Schwierigkeiten seine Streitkräfte zu mobilisieren, weil an dem höchsten jüdischen Feiertag alles stillsteht, Rundfunk und Fernsehen nicht senden und die Menschen den Tag im Gebet verbringen.

Der nächste Schlag folgt zeitnah. Am 6. Oktober 1973, zu Jom Kippur, wird Israel vollständig überrascht. Ägypten überquert den Suezkanal und greift aus der Luft an, während Syrien mit 1400 Panzern im Norden einrückt (siehe Golanhöhen - Tal der Tränen).

Panzer Yom Kippur Krieg
Terrororganisation

Doch seit den 1990 Jahren fordern Terroranschläge Hunderte von Todesopfern. Als Antwort darauf beginnt Israel Sperranlagen zu errichten. Neun Meter hohe Mauern trennen die arabischen Orte, aus denen die meisten Angriffe kommen, von jüdischen Städten. Tatsächlich geht daraufhin die Anzahl der Terroranschläge zurück.

Seit Oktober 2001 feuern Mitglieder der Hamas und anderer radikaler Palästinenserorganisationen immer wieder Raketen vom Gazastreifen aus Richtung Israel. 2004 beschließt Israel sich komplett und ohne Gegenleistung aus dem Gebiet zurückzuziehen. Doch auch das bringt keinen Frieden. 2006 gewinnt die Hamas die Wahlen und übernimmt 2007 den Gaza-Streifen. Ihr Hauptziel: die Zerstörung Israels. Billionen werden dafür investiert. Die Angriffe auf Israel nehmen zu: Infiltrierung über Tunnel, Entführungen, Selbstmordanschläge, die zwei Intifadas, Brandanschläge, Tausende von Raketen. Daran ändern auch die israelischen Militär-Operationen in Gaza aus den Jahren 2008, 2012, 2014 und 2021 nichts.


Gestärkt und ausgerüstet werden sowohl die Hamas  wie auch die Hisbollah  vom Iran, der über weitreichende Raketen verfügt, eine Rüstungskooperation mit Russland hat und an seinem Atomprogramm arbeitet. Der iranische Staatspräsident hat schon wiederholt zur Zerstörung Israels aufgerufen. Die Bedrohung wird mit jedem Tag akuter.

Doch trotz aller Schatten, haben sich in den Jahren seit der Staatsgründung viele biblische Verheißungen erfüllt (Siehe auch Artikel: Wie wir das Wunder Israel erlebt haben). „Sie sagen, dass unsere Knochen verdorrt und unsere Hoffnung verloren ist. Aber so spricht Gott: ich werde eure Gräber öffnen und euch wieder lebendig machen, mein Volk und werde euch in das Land Israel bringen“. (Hesekiel 37,3+11-12)

Aus Zerstörung, totaler Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, wurde Israel nach fast 2000 Jahren von den Toten wieder auferweckt. In rund 70 Jahren hat sich Israel aus einem Land mit einer einzigen asphaltierten Straße, zu einem Staat mit dem internationalen Flughafen Ben Gurion und einigen der besten Krankenhäuser der Welt entwickelt. Es baut schneller Straßen und Infrastruktur pro Kopf, als jedes andere Land dieses Planeten und verwandelt ein brachliegendes, dürres, unproduktives Land in eine der stärksten Volkswirtschaften der Welt.

Lebensfreude
Anzahl Juden in Israel

1897 (30 Jahre vor dem ersten zionistischen Kongress) hat Marc Twain Israel als ein „desolates Land, eine stille, traurige Weite ohne Mensch, Baum und Strauch“ beschrieben.

Auch 1909 besteht das Land noch mehrheitlich aus Sanddünen, die die Siedler beginnen unter sich aufzuteilen. Doch heute ist es bewohnt und voller Lebenskraft. In der Wüste sind Gärten entstanden, die so lange unfruchtbare Erde bringt jetzt reiche Frucht.
„Sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Gärten anlegen und deren Früchte genießen.“ (Amos 9:14)

Auch Israels Bevölkerung ist überproportional gewachsen. Sie haben mit 2,6 Geburten pro Frau die höchste Fertilitätsrate der Industrienationen und ihre durchschnittliche Lebenserwartung ist mit über 81 Jahren sehr hoch. „Es sollen hinfort wieder sitzen auf den Plätzen Jerusalems alte Männer und Frauen, jeder mit seinem Stock in der Hand vor hohem Alter, und die Plätze der Stadt sollen voll sein von Knaben und Mädchen, die dort spielen“. (Sacharja 8:4-5)


Während sich die Weltbevölkerung innerhalb der letzten 50 Jahre „nur“ verdoppelt hat, haben sich die jüdischen Bürger seit der Staatsgründung vor 76 Jahren mehr als verzehnfacht . „Ich werde die Menschen bei euch zahlreich machen und das ganze Volk von Israel vermehren“. (Hesekiel 36:10)

Diese Menschen, die Israelis, haben sehr viel auf den Weg gebracht:
•    Sie halten die dritthöchste Anzahl an Patenten weltweit.
•    Sie haben mit 56% die zweithöchste Akademikerquote der OECD-Staaten (der am meisten entwickelten Wirtschaftsnationen).
•    Nach den USA hat Israel die größte Anzahl an Start Up Unternehmen.
•    Außerdem haben sie pro Kopf: die zweithöchste Rate an neuen Büchern,
•    sowie die höchste Zahl an Museen und Orchestern in der Welt.

Nicht genug damit: 23% aller Nobelpreisträger weltweit sind jüdischer Abstammung. Und das, obwohl nur 0,2 Prozent der Weltbevölkerung jüdisch sind. Der Nobelpreis gilt heute als die höchste Auszeichnung in der jeweiligen Disziplin.

Wiederverwertung Abwasser

Und noch eine Verheißung hat sich erfüllt: „Der Reichtum des Meeres wird dir zugewandt… (Jesaja 60:5). 2009 wurden die großen Gasfelder Leviathan und Tamar entdeckt, seit 2013 ist Israel von Importen unabhängig und seit 2016 exportiert es sogar selber Gas.

Erstveröffentlichung: 10. Mai 2024

(76. Unabhängigkeitstag Israels)

Deutsch:  Israel Heute   CSI    CFFI

Englisch:  Israel Today

Copyright ©  Brigitte B. Nussbächer; Abdruck nur nach vorheriger Genehmigung

Terror – die andere Art des Kampfes

Mit ihrer Innovationskraft schaffen sie Lösungen für das Unmögliche. So ist Israel das einzige Land, in dem die Wüste schrumpft. Mit Wasserentsalzungsanlagen bereiten sie das Wasser aus dem Mittelmeer zu Trinkwasser auf. Außerdem werden 86% Prozent des Abwassers recycelt und in der Landwirtschaft wiederverwendet.

Jeder Tropfen wird gemanagt. Bewässerung geschieht computergesteuert durch Schläuche. Leckdetektoren sorgen dafür, dass Verluste schnell entdeckt und behoben werden. „Wer bei euch durchreist, wird sagen: Dieses Land war eine Wüste, jetzt ist es wie der Garten Eden geworden!“ (Hesekiel 36:35)

All dies führt dazu, dass Israel 2023 zu den 10 einflussreichsten Nationen der Welt gehört ...

Happines Report 2023

Zwistigkeiten - düstere Vorboten

Doch 2023 erlebt Israel auch die größte innere Spaltung seit seiner Gründung.

... und sogar Platz 4 auf der Rangliste der glücklichsten Völker erreicht.

Hier die säkularen Liberalen, dort die ultraorthodoxen Juden. Die einen, die Israel mit den Arabern teilen wollen und die anderen, die versuchen, neue jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria zu gründen. Die mit einer internationalen und die mit einer nationalen Ausrichtung. Die linken und die rechten, die fortschrittlichen und die konservativen.

Demo Tel Aviv

Seit April 2019 gab es in vier Jahren vier Parlamentswahlen. Die Koalitionen zerbrechen an Uneinigkeit. Proteste, die sich vordergründig gegen eine geplante Justizreform, aber letztendlich gegen die Regierung selber bilden, erschüttern Israel und legen 2023 teilweise das halbe Land lahm.


Israels Feinde beobachten diese Schwäche und nutzen sie.

Al Aksa Flut – Schwarzer Schabbat – 7. Oktober 2023

Am 7. Oktober 2023 durchbrechen Hamas-Terroristen aus dem Gaza-Streifen im Morgengrauen die Grenze zu Israel. Sie zerstören über 20 israelische Ortschaften und richten ein fürchterliches Blutbad an. Sie entführen über 230 Geiseln und misshandeln, foltern und ermorden über 1400 jüdische Zivilisten. Danach werden sie von den israelischen Streitkräften gestoppt.

Geplant war die „Al-Aksa-Flut“, wie die Hamas die Operation nannte, eigentlich als eine „Sintflut“, die das ganze Land überschwemmen, alle Juden töten und die Al Aksa Moschee in Jerusalem befreien sollte. Die Gräueltaten der Terroristen sind unbeschreiblich. Auch drei Wochen später sind noch nicht alle, der teilweise zerstückelten und verbrannten, israelischen Leichen identifiziert. (Mehr Information dazu auf diesen Webseiten: https://govextra.gov.il/ und https://saturday-october-seven.com/#/)


Es folgen Wochen erbitterten Krieges und zahllosen Toten im Gazastreifen. Trotzdem sind vier Monate später immer noch über 130 israelische Geiseln in der Gewalt der Hamas, werden immer noch Raketen auf Israel abgeschossen und hat sich die Hamas Führung weder ergeben noch konnte sie vernichtet werden.


Die Unterstützung, die Israel von der Weltöffentlichkeit bekommt, nimmt mit jedem Tag ab. Das Land leidet unter dem Trauma des Überfalls und den Verlusten im Krieg. Es wird von Rating Agenturen zurückgestuft, die Wirtschaft taumelt, die Ernten können nicht eingebracht werden, weil über 300.000 Reservisten an der Front kämpfen und Tausende von Gastarbeitern das Land verlassen haben.

Leichen 7. Oktober

UN-Resolutionen fordern von Israel Waffenstillstand und humanitäre Hilfe für den Gaza-Streifen, ohne das Massaker der Hamas zu verurteilen.

Hier finden Sie andere Artikel von Brigitte B. Nussbächer

Doch dann zeichnet sich der nächste Krieg ab. Im Frühjahr 1967 sperrt Ägypten die Straße von Tiran für die israelische Schifffahrt, erzwingt den Abzug der UNEF-Truppen vom Sinai und marschiert mit 1000 Panzern und fast 100.000 Soldaten an der Grenze Israels auf. Nordisraelische Siedlungen werden von den syrischen Golanhöhen angegriffen.

Israelischer Soldat

Ohne die Zustimmung der USA einzuholen, beschließt Israel einen Überraschungsangriff seiner Luftstreitkräfte. Die israelischen Piloten fliegen am 5. Juni 1967 unterhalb der ägyptischen Radarerfassung. Ohne Vorwarnung und innerhalb weniger Stunden werden die meisten der 385 modernen ägyptischen Flugzeuge vernichtet. Danach rücken israelische Bodentruppen mit 700 Panzern und 70.000 Soldaten gegen ägyptische Stellungen vor. Im Osten befreit Israel die Altstadt Jerusalems von den Jordaniern (siehe Ammunition Hill). Nach 2000 Jahren haben Israelis erstmalig wieder ungehinderten Zugang zu der ihnen heiligen Westmauer.

Triumpf des Lebens

Zerstörtes Kibbutz
Vormarsch Israel 1967

Auch in diesem Krieg kommt es zu menschlich nicht erklärlichen Geschehen. So kann Zvika Goldberg trotz Verletzungen mit seinem Panzer die syrische Armee 24 Stunden fast im Alleingang hinhalten, die meint, sie seien von einer israelischen Panzerdivision umzingelt. Unfassbare Heldentaten – unfassbare Wunder (siehe Film Gegen jede Wahrscheinlichkeit).


Letztlich gelingt es den Israelis wieder, die Feinde zurückzuwerfen. Am 24. Oktober kommt es zum Waffenstillstand, doch die Verluste sind hoch. 2600 israelische Soldaten fallen, 7500 werden verwundet.


Die arabische Welt kann aus den anfänglichen Erfolgen des Krieges psychologische Vorteile ziehen; denn ihre Ehre ist wiederhergestellt, eine Voraussetzung für die Friedensverhandlungen, die später folgen. Im März 1979 schließt Israel Frieden mit Ägypten, welches die Halbinsel Sinai zurückerhält. Es ist die erste offizielle Anerkennung Israels durch einen arabischen Staat. Im Oktober 1994 folgt der Friedensvertrag mit Jordanien. Es sind Schritte in eine bessere Zukunft – Augenblicke der Hoffnung. Und tatsächlich: seit 1973 hat kein Staat mehr Israel militärisch angegriffen.

Doch die Bedrohung kommt auch von jenseits der Grenzen.


1982 attackieren terroristische Gruppierungen Israel aus dem südlichen Libanon, 2006 werden 2 Soldaten von der schiitischen Miliz Hisbollah entführt. Dadurch kommt es zu den 2 Libanonkriegen.

Tel Aviv Luftansicht
Weingärten in Judäischer Wüste
Nobelpreise Israel
Tröpfchenbewässerung Israel
Die einflussreichsten Länder
UN Resolution
Internationaler Gerichtshof

Außerdem wird Israel im Januar 2024 von Südafrika vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag angeklagt. Israels Kampf gegen die terroristische Hamas wird dabei nicht als Selbstverteidigung, sondern als Genozid gewertet. Die USA und andere Staaten erwägen eine einseitige Anerkennung eines palästinensischen Staates ohne Israels Zustimmung. Der internationale Druck steigt. (Siehe auch Artikel: Die zweite Chance und Nie wieder- ein Versprechen mit Substanz?).


Hat Gott seinen Segen abgezogen?

Und wo stehen wir?

Sowohl in der Geschichte, als auch in der Bibel treffen wir wiederholt Situationen an, wo Israel, wo Jerusalem sich alleine gegen den Rest der Welt behaupten muss. „Denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln“. (Sacharja 12,3)

Wir haben in diesem Artikel die letzten 150 Jahre israelischer Geschichte verfolgt und gesehen, was Gott für sein Volk in dieser Zeit getan hat. Meinen wir wirklich, dass das alles umsonst war und jetzt vorbei ist? Glauben wir wirklich, dass Gott nicht mehr zu seinem Bund mit Israel stehen wird, obwohl seine Zusage ist: „Ich will einen ewigen Bund mit ihnen machen, dass ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun“ (Jeremia 32:40)?

Einsamer Mensch

Zweitausend Jahre lang haben Christen fälschlicherweise angenommen, dass Gott Israel verlassen hat und sein Volk bestrafen würde. Viele haben sich über die Jahrhunderte hinweg - mit Freude - zu Werkzeugen dieser Strafe gemacht. Verfolgungen, Pogrome und Vertreibungen waren das Ergebnis. Sie alle irrten! Denn Gottes finales Ziel für Jerusalem ist klar: „Er (Gott) wird Jerusalem wieder aufrichten und zu einem Lobpreis auf Erden machen“ (Jesaja 62,7).

FOZ Jerusalem
Gedenktafel

Doch es gab zu allen Zeiten auch außergewöhnliche Frauen und Männer, die es als ihre Aufgabe ansahen, ein Segen für Juden und Israel zu sein. Die bereit waren, ihr Leben einzusetzen, um einen Beitrag zu dem Wunder Israel zu leisten (Siehe Artikel: Gesegnet wird, wer dich, Israel, segnet). Das Friends of Zions Museum in Jerusalem erzählt viele ihrer beeindruckenden Geschichten und in der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem werden sie als Gerechte der Nationen geehrt.

Der Auftrag Israel zu segnen, galt und gilt jedoch nicht nur für historische Persönlichkeiten. Er ist zeitlos und gilt für uns alle, ganz besonders in Zeiten wie heute, in denen Juden und Israel bedrängt, angegriffen und verfolgt werden. Und er hat eine Verheißung: „Gesegnet sei, wer dich segnet“ (1 Mose 27,29).


Nehmen wir ihn an?


Lassen wir uns von Politik und Propaganda beeinflussen oder schenken wir den Worten der Bibel Glauben? Jesaja prophezeit in Kapitel 60:3: „Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir (Zion) geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht“.


Sehen wir dieses Zukunftsbild von Zion vor unserem inneren Auge? Sind wir bereit zu Israel zu stehen, unabhängig davon, was die Weltöffentlichkeit sagt und tut?


Sind wir bereit ein Segen für Israel zu sein?

Spenden für Israel

Wie wir das Wunder Israel erlebt haben

von Brigitte B. Nussbächer

Wir haben in Israel mit eigenen Augen wahrgenommen, wie Gott zu seinem Volk steht. Wir haben anhand von Fakten und Tatsachen gesehen, wie die Aussagen der Bibel Realität werden und wir haben überall im heutigen Israel Gottes in Erfüllung gehende Verheißungen erlebt.​

Vorausgegangen war eine eher mühsame Entscheidungsfindung. Israel einmal zu besuchen gehörte zur „Allgemeinbildung“ von Christen. Trotzdem hatte es mich nicht hingezogen und die Berichte derer, die von Reisen aus Israel zurück kehrten, hatten wenig dazu beigetragen, es zu ändern. Wenn sie von den sogenannten „Heiligen“ Stätten berichteten, fragte ich mich immer, was es mir denn bringen würde, diese Ruinen oder Gedenkkirchen anzusehen. Viel mehr interessierte mich, was Gott heute in der Gegenwart erlebbar machte.

Letztlich war es dann tatsächlich auch ein anderer Gedanke, der den Anstoß zu dem Besuch gab. 2018 feierten mehrere nach dem 2. Weltkrieg gegründete Staaten ihr 70. Jubiläum – darunter auch Israel. Nachdem wir Dokumentarfilme über Indien und Pakistan zu dem Thema gesehen hatten, fragte ich mich, wie wohl Israel diese 70 Jahre genutzt hatte. Im Vergleich zu den anderen Staaten musste es ungleich schwerer gewesen sein, aus dem Nichts etwas aufzubauen.  Noch 1867 hatte Marc Twain das Land als desolat, eine stille, traurige Weite ohne Mensch, Baum und Strauch bezeichnet. Was war daraus geworden?

Und so begaben wir uns auf eine geschichtliche Studienreise, was sich im Nachhinein als Volltreffer erwies. Nie hätten wir in einem Individualurlaub so viel erfahren und kennen gelernt.

Noch während wir vom Flughafen Ben Gurion nach Tel Aviv fahren, hören wir die Entstehungsgechichte dieser Stadt, von der Parzellverlosung an ein paar Dutzend Familien nördlich der jahrtausende alten Hafenstadt Jaffa im April 1909. Diese wollten auf den Sanddünen, die der niederländische Bankier Jacobus Kann gekauft hatte, die erste jüdische Stadt der Moderne bauen. Und dann fahren wir auch schon an den ersten Hochhäusern vorbei und nach Tel Aviv hinein, welches heute (rund 100 Jahre später) die modernste und weltoffenste Metropole des gesamten Nahen Ostens ist.


Im sehr originell und lebendig gestalteten Palmach Museum in Tel Aviv erfahren wir von dem beeindruckenden Kampf des jüdischen Volkes für seine Unabhängigkeit. Und von der Vorgeschichte: als die UN 1947 beschloss, das ehemalige britische Mandat in 2 Länder aufzuteilen: ein jüdisches und einen arabisches. Von dem Protest der Araber und von dem Druck, der auf die Juden ausgeübt wurde, diese Chance nicht zu nutzen. Von der Proklamation des jüdischen Staates durch David Ben Gurion am 14. Mai 1948 und von dem Angriff der 5 arabischen Länder Ägypten, Syrien, Jordanien, Irak & Libanon um Mitternacht am gleichen Tag.

Man muss sich die damalige Situation vergegenwärtigen. Ca. 650.000 Juden, viele von ihnen Holocaustüberlebende, die gerade erst das Grauen hinter sich gelassen hatten, versuchten Israel, welches als neugegründeter Staat keine Armee besaß, mit Gewehren, Maschinenpistolen und Granatwerfern gegen eine Mehrheit von 160 Millionen Arabern (ausgerüstet mit Panzern, Artillerie, Schützenpanzerwagen, Flugzeugen und Kriegsschiffen) zu verteidigen. Ein Verhältnis von 1 : 246!  Dabei wird einem die menschliche Ausweglosigkeit bewusst und dass das Überleben Israels ein Wunder ist.  Mit Tränen in den Augen verlasse ich das Museum. Jetzt verstehen wir, welch hohen Preis das jüdische Volk (nach der Auslöschung der 6 Millionen durch den Holocaust)  im Unabhängigkeitskrieg für seine Existenz bezahlt hat.

Umso mehr staunen wir über die Lebensfreude und Energie, die heute auf den Strassen Tel Avivs spürbar ist und die wir bei den Menschen, denen wir begegnen, erleben. Wir sehen die Fähigkeit dieses Volkes schnell aus dem Nichts etwas aufzubauen (sie haben weltweit die 2 höchste Anzahl von Start Ups), ihre Genialität Lösungen für scheinbar Unlösbares zu finden, wie zum Beispiel mit Wasserentsalzungsanlagen am Mittelmeer den Wassermangel zu beheben und durch computergesteuerte Tröpfchenbewässerung Plantagen in der Wüste anzubauen. Wir sind überrascht, dass Israel die zweithöchste Akademikerquote und die dritthöchste Patentquote der Welt hat und bewundern, dass 23% aller Nobelpreisträger aus diesem kleinen Volk, dass nur 0,2 % der Weltbevölkerung ausmacht, stammen.

Wir erleben ihre Kreativität sowie ihren Sinn für Kunst und Schönheit. Israel hat gemessen an der Anzahl der Einwohner die meisten Museen und Orchester per capita und liegt auf Platz 2, was die Anzahl der verlegten Bücher anbelangt. Wer hier ein Konzert besucht, wird einem sehr hohen künstlerischen Niveau und großer Begeisterung des Publikums begegnen.

Wir streifen durch Städte, Orte, Landschaften und sind beeindruckt: unglaublich was hier in nur 70 Jahren geschaffen wurde. Dort wo sich früher Sümpfe, Sanddünen und wüstes Land befanden, haben Pioniergeist, Innovation und Durchhaltevermögen überall blühendes Leben entstehen lassen. Israel ist das einzige Land, in dem die Wüste rückläufig ist, Millionen Bäume wurden gepflanzt und entlang der Autobahn blüht tropfenbewässerter Oleander. Aus dem armen Agrarstaat ist ein Land mit führender Technologie und einer starken Währung entstanden. Israel gehört heute zu den 10 einflussreichsten Ländern der Welt und liegt auch im Happiness Ranking vorne. (Siehe Grafik unten)

Je mehr Israelis wir persönlich kennen lernen, desto mehr schätzen wir ihre konstruktive Einstellung, ihre Dynamik und ihren Mut – trotz ihres bis heute andauernden Ringens um ihr Recht auf Existenz.

Wir hören von den Kämpfen im 6 Tage Krieg 1967, von der Befreiung der Altstadt Jerusalems und wie die Juden wieder Zugang zu ihrer heute heiligsten Stätte, der Westmauer, erlangten.

Und von dem „Tal der Tränen“, so benannt nach der anfänglich auswegslosen Situation im Jom Kippur Krieg 1973, als die syrische Armee mit über 1.000 Panzern im Norden Israels einbrach und von weniger als 200 Panzern auf israelischer Seite aufgehalten wurde.

Wir sehen den Wiederaufbau nach wiederholter Zerstörung, sei es nun die Hurva Synagoge in Jerusalem oder die Siedlungen in Gush Etzion.

 

Und wir nehmen wahr, dass selbst die häufigen Terroranschläge in dieser Gegend den Menschen weder die Lebensfreude noch den Lebensmut rauben können, auch wenn sie schmerzliche Verluste zu beklagen haben.

Wir erleben die „Wächter Israels“, die jungen Soldaten und Soldatinnen auf den Straßen, die für Sicherheit sorgen und lauschen den Zeugnissen von sogenannten „einsamen“ Soldaten, die freiwillig ihr Heimatland, Verwandte, Freunde und ein angenehmes Leben verlassen, um in der IDF (Israels Defence Forces) zu dienen. Tatsächlich spielt die IDF auch eine wichtige Rolle bei der Integration und der Schaffung eines gemeinsamen Nenners in der israelischen Gesellschaft.

Denn die Bevölkerungsvielfalt ist erstaunlich. Die Holocaust Überlebenden von überall aus Europa, die ca. 700.000 Juden, die nach Israels Gründung aus den umliegenden arabischen Ländern vertrieben wurden, die Einwanderung aus Afrika und die großen Aliyah-Wellen aus der ehemaligen Sowjetunion haben alle dazu beigetragen. Die Bevölkerungszahl Israels hat sich in den letzten 75 Jahren ver-14-facht (im Vergleich dazu hat sich die Weltbevölkerung in den letzten 50 Jahren „nur“verdoppelt).

Am liebsten hören wir jedoch die Geschichten von jenen, die freiwillig nach Israel kamen, weil sie es als ihre Aufgaben betrachten, dieses Land aufzubauen und sich mit großer Energie dafür einsetzen.

Was uns aber am allermeisten beeindruckt – und tatsächlich auch überrascht hat - ist die intensive, innige und lebendige Beziehung, die viele Juden zu Gott haben. Da uns in den säkularen, kirchlichen und freikirchlichen Kreisen, aus denen wir stammen, die Rolle und Bedeutung von Israel und dem Judentum nicht vermittelt worden war, weder als geistliche Wurzel noch für die Zukunft, waren wir implizit davon ausgegangen, dass so eine Beziehung zu Gott nur bei Christen möglich sei. Jetzt sahen wir mit eigenen Augen wie falsch diese Annahme war.

Heute weiss ich, dank dem erschütterndem Buch „Holocaust“ von Susanna Kokkonen, dass der christliche Glaube bewusst vom Judentum differenziert wurde, seit Kaiser Konstantin der Große die Anerkennung des Christentums als rechtmässige Religion einführte, sich aus politischen Gründen zum Oberhaupt der Kirche ernannte und das erste Konzil im Jahre 325 einberief. Er erklärte, dass die Juden für den Tod Jesu verantwortlich wären, also betrachtete man sie als „Gottesmöder“; verdammt und der Gnade Gottes und der Menschen unwürdig. Eine weitere Lehre dieser Zeit, die „Ersatztheologie“ besagt, dass Israel seine Rolle in Gottes Plänen verspielt hätte und die Christen nun das neue Israel seien. Die Kirchenväter vor und nach diesem ersten Konzil verleugneten den ewigen Bund zwischen Gott und den Juden systematisch, beziehungsweise glaubten, dass Gott diesen Bund aufgehoben hätte.

Der Einfluss dieser Lehren die seit über 1700 Jahren im Umlauf sind, ist erschreckend tiefgreifend. Im Grunde wurde hier schon die Legitimation für Judenhass und Judenverfolgung geschaffen, für Verleugnung und Ignoranz. Hier liegt der idelogische Ursprung von Inquisition, Progromen, Kreuzzügen und Holocaust.

Eine Konsequenz daraus war, das einerseits bei Übersetzungen versucht wurde, die Hinweise auf das Judentum auszulassen und andererseits bei vielen christlichen Themen der jüdische Ursprung nicht erwähnt wurde. Beispiele dafür sind christliche Feste, die alle ihr Äquivalent in den jüdischen biblischen Festen haben (z.B. Passah-Ostern, Schavuot-Pfingsten, Weihnachten-Chanukka) oder auch andere Bräuche: so zum Beispiel ist die jüdische Bar Mitzwa, bei der junge Erwachsene in die Gemeinschaft der Gläubigen aufgenommen werden, das Vorbild für Kommunion/Konfirmation/Jugendweihe - um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Das gleiche spiegelt sich auch in der Kunst. Wer z. B. durch die Uffizien von Florenz streift, (eines der berühmtesten Kunstmuseen der Welt mit Werken der Malerie und Bildhauerei von der Antike bis zum Spätbarock), stellt fest, dass es aus dem Alten Testament Bilder von Adam und Eva gibt. Das nächste große Thema ist die Ankündigung von Jesu Geburt. Alles was dazwischen liegt, ist ausgeblendet.

So sind sich viele bis heute des jüdischen Erbes nicht bewusst. Derek Prince, ein Bibellehrer unserer Zeit (und die, die mich schon lange kennen, wissen, dass ich jahrelang für Derek Prince Ministries gearbeitet habe), fasste es einmal so zusammen: Wir stehen tief in der Schuld des jüdischen Volkes.
Ohne dieses hätte die Gemeinde keine Patriarchen, keine Propheten, keine Apostel , keine Bibel und keinen Erlöser. Wenn uns all das fehlen würde, was gäbe es dann noch, was uns das Heil bringen könnte? Alle Nationen der Erde verdanken das Wertvollste an ihrem geistlichen Erbe den Juden.

Aber obwohl wir Derek Prince persönlich begegnet waren und viel von unserem Israel-Bild von seinen Worten geprägt war, mussten wir feststellen, dass auch wir Gefangene des Denkens der Kirchenväter waren. Auch wir hatten gedacht, dass die Juden verloren sein mussten, da man ja nur durch Jesus zum Vater kommen könne und übersahen dabei geflissentlich, dass Paulus in Römer 11 eindeutig sagt, dass Gott sein Volk nicht verstossen hat (Vers 1), dass er seine Gaben nicht zurück fordert und die Zusage seiner Erwählung nicht widerruft (Vers 29).

Und jetzt waren wir in Jerusalem und begegneten dem jüdischen Volk Israel erstmalig in seinem eigenen Land.

Was für uns ganz eindeutig wurde, war, dass die Gründung und das Überleben dieses Staates, seine schnellen Fortschritte und Errungenschaften, der Lebensmut und die Kraft, die man in so vielen Menschen in Israel beobachten kann, rational und menschlich nicht zu erklären sind, sondern auf eine besondere Energiequelle und Kraft zurück führen. Hier in Israel war Gott überall im Alltag erlebbar.

Seit über 2000 Jahren spricht die Bibel von einem lebendigen Gott, der Israel als sein Volk auserwählte und der verhieß, dies Volk nach seiner Zerstreuung wieder in das Land seiner Vorfahren zurück zu bringen und es besonders auszustatten. Dies jedoch auf einmal mit unseren eigenen Sinnen zu sehen, zu beobachten, veränderte uns.

Als wir am Ufer vom See Genezareth sassen, kam mir der Gedanke, dass Juden vorgeworfen wurde, Jesus nicht erkannt zu haben – obwohl doch das, was um ihn herum geschah, offensichtlich und eindeutig war … Und dass heute viele Christen das, was Gott in und mit Israel tut, nicht erkennen – obwohl es ebenso offensichtlich und eindeutig ist.

Wir begannen die Bibel mit anderen Augen zu lesen. Was wir bis dahin überlesen hatten, stach jetzt deutlich hervor.

Wenn man sich vergegenwärtig, dass Jesus in Matthäus 5,17 selber gesagt hat „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen“, dann kann man die Bedeutung von Israel und Jerusalem schwer überlesen.

Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein – steht in Joel 3,5

Und Sacharjia weissagt in Kapitel 8, 22: Menschen aus großen und mächtigen Völkern werden nach Jerusalem kommen, um den HERRN, den Allmächtigen, zu suchen und den HERRN gnädig zu stimmen.

Jesaja prophezeit in Kapitel 60, 2-3: Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir (Zion) geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht.

Wir haben in Israel mit eigenen Augen wahrgenommen, wie Gott zu seinem Volk steht. Wir haben anhand von Fakten und Tatsachen gesehen, wie die Aussagen der Bibel Realität werden und wir haben überall im heutigen Israel Gottes in Erfüllung gehende Verheißungen erlebt.

 

Die Bibel spricht in Sacharja 8,23 davon, dass „in jenen Tagen zehn Menschen aus Völkern mit lauter verschiedenen Sprachen einen Mann aus Juda am Rockzipfel festhalten werden und bitten: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott bei euch ist“ - für uns sind diese Tage bereits angebrochen…die Beziehungen zu unseren jüdischen Freunden und die Verbindung zu Israel sind zu einer der wertvollsten Konstanten, einer Bereicherung und einer Quelle des Lernens in  unserem Leben geworden.

Davidstern grün
ELAL

„Bruchim haba'im le’Israel - Willkommen in Israel” klang die Stimme des Piloten aus den Lautsprechern und das Flugzeug rollte langsam zur finalen Position. Wir sahen neugierig aus dem Fenster. Was würden wir in diesem Land, über das so viel Widersprüchliches berichtet wird und dass es vor 100 Jahren noch nicht gab, vorfinden? Ich wusste damals nicht, vor welcher lebensverändernden Erfahrung ich stand!

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